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Das ProjektEine Reise in ein Land, für das es keine Worte, keine Bilder gibt? Eine Reise ins Nichts? Kann das überhaupt ein Ziel sein? Soll das Nichts beschrieben, das Nichts bebildert werden? Bilder und Worte über das Nichts? Was sollen Worte und Bilder zur No-go-Area, wenn es weder Worte noch Bilder für die No-go-Area gibt? Was soll das ganze Brimborium, der Firlefanz und der Humbug? Eine Science Fiction Story? Abgründe tun sich auf: Fragen über Fragen! Antworten würden den Zugang zur No-go-Area erleichtern. Doch es gibt keine Antworten. Die No-go-Area ist nicht mit Antworten fassbar. Weder Wort- noch Bildantworten fassen. Die No-go-Area ist unfassbar. Fassungslos schauen wir in den Raum, versuchen das Projekt zu umschreiben, suchen nach sinnigen Erklärungen: Eindeutigkeit und Klarheit aber stehen im Widerspruch zur No-go-Area. „A Journey to the No-go-Area“ ist per definitionem ein von Grund auf dialektisches Projekt, das nach Wahrheit sucht, an den Grenzen der Erkenntnis aber halt macht: Es weiß von den Grenzen des Grenzenlosen, es weiß von der Entgrenzung der Grenzen. Die No-go-Area ist nicht eindeutig, nicht einmal angesichts des Nichts lässt sich die No-go-Area vereindeutigen. Unaufklärbares und Vieldeutiges müssen stehen bleiben, soll die No-go-Area zu ihrem Recht kommen. Wem es ernsthaft um die No-go-Area geht, wird seine Antworten in Frage stellen, wird sich gegen Vereindeutigungen wehren. Er wird Fragen wagen, die hinter die Bilder, hinter die Worte schauen. Zwischen Eindeutigkeit und Vieldeutigkeiten, im großen Widerspruch, entstehen Antworten. Wortwörtliche Antworten, bildbildliche Antworten. Sie öffnen Wege zu den Fragen nach den Antworten. Unaufklärbares und Vieldeutiges bleiben bestehen, sie werfen ein Licht auf die No-go-Area. |