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Teflon oder PolitikAuch für die meisten Politiker ist die No-go-Area inzwischen ein Trauma: Journalisten dürfen das Thema nicht ansprechen, darüber wollen und können wir nichts sagen, lautet die geläufige Antwort. Die Karriere steht auf dem Spiel. Eine Hand wäscht die andere. Die Politiker scheuen sie sich, die Öffentlichkeit über das Scheitern der Jahre lang hoch subventionierten No-go-Area-Forschung zu informieren. Worum es geht? Es geht vermutlich um Milliardenbeträge. Die No-go-Area-Forschung galt als große Hoffnung zur Sicherung des angekränkelten Standorts Deutschland. Im vereinigten Europa. Sie sollte mindestens ebenso spektakuläre Ergebnisse liefern wie einst die bemannte US-Weltraumfahrt (Teflon). Davon kann aber nicht die Rede sein. Doch ohne Ergebnisse ist die No-go-Area-Forschung nur eine weitere Blamage der öffentlichen Hand. Mittlerweile werden angeblich die einstigen Fördermittel vorwiegend für Schweigegelder verwendet. „Das hat uns gerade noch gefehlt!“, zeterte kürzlich der Vorsitzende einer dem Fortschritt, dem Frieden und der Forschungsfreiheit verpflichteten Partei. „Die No-go-Area muss wieder dort verschwinden, da, wo sie hergekommen ist: Im Nichts!“ Die No-go-Area soll in den Augen der Politiker zu dem werden, was sie schon immer war: ein Sperrgebiet, das nicht betreten werden darf. Hier soll niemand weiterforschen, damit keiner dem Scheitern der No-go-Area-Forschung und dem Kollaps der Förderpolitik auf die Spur kommt. Was folgt daraus? Die No-go-Area stellt die vorherrschende Politik und den landläufigen Wissenschaftsbetrieb komplett in Frage. Aber nur keine Antworten! Von der No-go-Area soll offiziell nicht mehr die Rede sein. Absolute Geheimhaltung der No-go-Area erwünscht! Offizielles Stillschweigen, Grabesstille! Vertraulich: die No-go-Area soll absolut geheimgehalten werden! |