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EntschlussDas Wort „Grenzraum“ wurde zum Auslöser meiner Reise in die No-go-Area. In einer mondbeglänzten Sommernacht träumte ich erstmals von einer Reise in die Geheimnis umwitterte Grenzwelt. In meinem Grenztraum sah ich mich völlig problemlos in die No-go-Area gelangen. Dorthin, wo noch keiner gelangt war. Zaunpfähle ragten in den Himmel. Eine Stimme sagte, seltsam lautsprecherverzerrt: „Sie betreten den Grenzraum, achten Sie auf das Tabu!“ Was ich auch tat. Und ohne größere Schwierigkeiten überwand ich den Grenzzaun zur No-go-Area ... Mein Entschluss reifte von nun an wie von selbst. Ich spürte, dass ich zur Reise in die No-go-Area auserkoren war: Noch in diesem Jahr, bevor wieder die ersten Herbststürme übers Land fegen würden, wollte ich die Reise in die No-go-Area wagen. Ich spreche ganz bewusst von Reise, nicht von Expedition, da mir im Wort „Expedition“ allzu viel an Beflissenheit, ja missionarischem Forschereifer mitschwingt. Meine Reise hatte keine missionarische Absicht, ich wollte mich nur von der Realexistenz der No-go-Area überzeugen und bestenfalls ein Promoter der Area werden. Anfangs scheute ich mich davor, diese Reise auf eigene Faust zu unternehmen, das Risiko erschien mir als viel zu hoch. Nicht ganz zufällig dachte ich an den Polarforscher Robert F. Scott: Würde meine Reise ein so trauriges Ende nehmen wie seine „Last Expedition“? Oder würde ein Amundsen vor mir die No-go-Area erreichen? In meiner Vorbereitungszeit studierte ich nicht nu die Reiseberichte der großen Entdecker, sondern sah mir auch intensiv Raumfahrtvideos an, u.a. von der ersten Mondlandung. Die No-go-Area zu bereisen, würde kaum weniger aufregend werden als eine Reise ins Weltall. Nach und nach traten mir Kontext und Ziele meiner Reise deutlicher vor Augen: Die No-go-Area zu betreten, ohne das TABU zu brechen. Einen Beweis für die Existenz der No-go-Area zu liefern. Und wieder heil aus der No-go-Area zurückzukehren.hren. Die No-go-Area zu betreten, ohne das Tabu zu brechen, wurde mein innerstes Reiseziel. |