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ManieDie No-go-Area kann zur Manie werden kann. Wer einmal von dieser Manie gepackt ist, scheut kein Mittel, um in die No-go-Area zu gelangen. Von offizieller Seite wird versucht, Reisen in Richtung No-go-Area um jeden Preis zu verhindern. Nicht einmal angedacht werden sollten solche Reisen, der genannten Gefahren wegen. Manien wie diese gefährden den Rechtsstaat. Behördenvertreter sprechen von einem allumfassenden No-go-Area-Reiseverbot. Es spielt dabei keine Rolle, ob jemand tatsächlich die No-go-Area bereisen will, nur eine Reise andenkt oder von der No-go-Area-Manie infiziert ist. „Es gibt keine No-go-Area, also darf es auch keine No-go-Area geben. Und schon gar keine Reisen dorthin“, lautet die Logik der Gesetzeshüter. Am liebsten würden sie auch alle einschlägigen Veröffentlichungen zu diesem Thema komplett aus dem Verkehr ziehen. Die fast schon manische Euphorie für die No-go-Area indessen klingt nicht ab: Euphorien sind nicht leicht zu zügeln und Manien nicht so schnell zu dämpfen. Und wie kann man etwas verbieten, was es offiziell gar nicht gibt? Letztlich halten sich nur schlichte Gemüter an das offizielle No-go-Area-Verbot. Weltweit sind inzwischen Tausende in Richtung No-go-Area unterwegs. Auch die Gerüchteküche brodelt weiter: So hält sich das Gerücht von befestigten Mauern rund um die No-go-Area. Die No-go-Area, eine Art Ritter- oder Gralsburg? Die Sehnsucht einiger deutscher No-go-Area-Pilger gipfelte in dem Versuch, eine Öffnung in entsprechende Grenzanlagen zu sprengen. Der Anschlag misslang, die Mauern waren zu dick. Dabei hatte es sich, wie sich später herausstellt, gar nicht um die Grenze zur No-go-Area gehandelt, sondern um Relikte aus der deutsch-deutschen Vergangenheit. Weitere wahnwitzige Pilgerreisen mit vergleichbaren Zielen, die in letzter Zeit bekannt wurden: russische Pilger nach Afghanistan, arabische Pilger nach New York (USA), amerikanische Pilger in den Irak usw. Ich darf noch einmal betonen: Mit der No-go-Area haben diese Reisen nichts zu tun. Es gibt keine No-go-Area, also darf es auch keine No-go-Area geben. |