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MedienDie ganze No-go-Area ist von einer Aura des Zwiespältigen und Seltsam-Sonderbaren umgeben. Diese Sonderheit setzt sich bis in die einschlägige Literatur fort: Wer nur einige der vielen Veröffentlichungen zur No-go-Area in die Hand nimmt, stellt fest, dass sie alle höchst widersprüchlich sind. Das verwundert kaum, denn wer sollte authentisch über die No-go-Area berichten können, wenn er die No-go-Area nie betreten hat? „Das verbotene Land jenseits der Grenze schottet sich weiter von seinen Nachbarländern ab. Augenzeugen zufolge sind die Grenzen seit dem Morgengrauen dicht. Die Bevölkerung verschanzt sich in den Häusern, auf den Straßen patrouillieren Soldaten, Straßensperren werden aufgebaut, Wegtafeln entfernt. Dem Augenschein nach fühlen sich die Menschen im verbotenen Land jenseits der Grenze bedroht.“ In einem anderen Bericht war zu lesen: „Schwarze Wolken über dem verbotenen Land jenseits der Grenze. Das Land riegelt sich hermetisch ab, Ausgangssperre für die Bevölkerung. Totenstille herrscht in den Straßen. Die Hausfenster sind mit Brettern zugenagelt. Gerüchten zufolge muss es in der Hauptstadt zu schweren Ausschreitungen gekommen sein. Von über 1000 Toten ist die Rede. Menschenrechtsorganisationen fordern rasche Aufklärung der Situation.“ Einmal mehr ist nur indirekt von der No-go-Area die Rede. Jedenfalls ist der Inhalt dieser Meldungen zweifellos an den Haaren herbeigezogen. Ausschreitungen gibt es im Zweifelsfall eher vor als in der No-go-Area! Die No-go-Area ist sicherlich keine problemfreie Zone, aber grundsätzlich friedlich. Über die No-go-Area wird so viel geschrieben, weil man so wenig über sie weiß. Es gibt kaum Beschreibungen, die mit der
No-go-Area |