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RelationenNoch einmal: nur „A Journey to the No-go-Area“ beruht auf Tatsachen. Und doch: über die No-go-Area Eindeutiges zu schreiben, ist nur mittelbar möglich. Selbst wenn man sich sehr lange in der No-go-Area aufhält, lässt sich nur Vieldeutiges über die No-go-Area berichten. Die No-go-Area ist vieldeutig, nicht eindeutig. Gerade deshalb ist eine Reise in die No-go-Area auch eine Frage der Deutung und des eignen Selbstverständnisses. Die Deutungen haben keinen Ewigkeitswert. Es gibt Halbwertzeiten für Worte über die No-go-Area. Die meisten Worte, die über die No-go-Area verloren werden, verlieren in Sekundenschnelle ihren Wert. Andere verfallen nur langsam und behalten scheinbar ihren Wert. Dennoch ist jedes Wort über die No-go-Area verloren. Für Bilder gilt entsprechendes. Es ist gut, kein Wort zu glauben und keinem Bild zu vertrauen. Nur in Beziehung sind Worte und Bilder glaub- und vertrauenswürdig. Wort und Bild zusammen überwinden ein Stück weit die Vieldeutigkeit, gelangen ein Stück weit zu relativer Erkenntnis. Eine besondere Rolle für diese Beziehung spielt – ganz der No-go-Area entsprechend – das Schwarzweißbild. Dank seiner Fähigkeit zur Reduktion kommt es der No-go-Area viel näher, als es jemals ein Color-Bild könnte. Schwarzweiß bedeutet Entscheidung für Kontrast und Kontur, Entscheidung für die Beschränkung auf Wesentliches. Color hingegen heißt, Vieldeutigkeit abbilden zu wollen, die eigentliche Aussage im bunten Abbild zu verlieren. Jedes Wort über die No-go-Area bleibt |