Ralf Stieber: Nichts oder: A Journey to the No-go-Area

Logistik

Worte über die No-go-Area: immer geht es um Erkenntnis. Bilder über die No-go-Area: immer geht es um Erkennen. Im ersten Fall gelten die Gesetze der Logik. Im zweiten Fall geht es um Imagik. Anders als die Logik der Worte, magisch, imagisch.

Die Bilder ähneln den Worten, sind aber keine Worte. Die Worte ähneln den Bildern, sind aber keine Bilder. Die Bilder und Worte in „A Journey to the No-go-Area“ sind Zeichen, verweisen auf sich und über sich hinaus. Sie sind Ein- und Anführungszeichen. Was die Logik begreift, lässt die Imagik frei. Wo Imagik abbildet, verantwortet sich Logik.

Auch hier gilt das Grundgesetz der No-go-Area: Alles steht in Beziehung und ähnelt einander und ist zugleich frei und ganz anders. Die Imagik der Bilder ist nicht weniger logisch als die Logik der Worte. Sprachzeichen und Zeichensprache ergänzen einander im Dazwischen. Dazwischen sind Worte und Bilder fassbar und bleiben unbegreiflich zugleich. Im Dazwischen begegnen sich Worte und Bilder: logisch und imagisch. Darunter verstehen wir die Logistik der No-go-Area.

Die Logik der Bilder ist stets imagisch.