Ralf Stieber: Nichts oder: A Journey to the No-go-Area

Freiraum

Auch die Sprache ist gegen solche Verwirrung nicht gefeit, auch die Sprache läuft Gefahr, zu schön zu reden, zu bunt zu färben, anstatt klare Striche zu zeichnen, Stellung zu beziehen und die Richtung anzugeben. Nur der Buchstabe selbst, das schwarz auf weiß gedruckte Wort schafft Klarheit, reduziert wie das Schwarzweißbild auf Wesentliches.

Die Annäherung an die No-go-Area wird aus der Erkenntnis heraus versucht, dass nur Wort und Bild zusammen sich dem Unfassbaren annähern können, wohl wissend, dass zwischen Worten und Bildern noch viel mehr aufscheint.

Die Begegnung mit der No-go-Area findet im Dazwischen statt.

Da-
zwischen.

Dazwischen liegt die No-go-Area! Im Dazwischen geht die No-go-Area nicht verloren. Zwischen Worten und Bildern ist Platz für die No-go-Area. Das Dazwischen schafft den Freiraum, ohne den die No-go-Area nicht existieren könnte.

Echte Begegnungen mit der No-go-Area
finden im Dazwischen statt.