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MysteriumEisenbrücken, filigran in die Landschaft gestellt. Überbrücken Zwischenräume, führen hinüber, an andere Ufer, überwinden Grenzen. Allerdings rosten diese Brücken, betreten nur auf eigene Gefahr. Rostende Eisenbrücken sind Teil der No-go-Area. Wie die Strichcodes und Pfeile sind sie augenfällige Wahrzeichen der No-go-Area: Zeitzeugen einer Epoche, die schon sehr lange vergangen scheint. Rost, viel schwarzer Rost. Doch in der No-go-Area gehen die Uhren anders, die Zeit steht nicht still und vergeht doch stiller als anderswo. Seit ich die No-go-Area betreten hatte, hatte ich den Eindruck, als würde ich von dieser Stille tiefer und tiefer in die No-go-Area hineingeführt. Und der Rost ist ein Zeichen für Leben, während die Rostfreiheit an den Tod erinnert. Die No-go-Area ist ein merkwürdiges Land. Kein Land im vertrauten Sinn, sondern eben Area, ein Gebiet, in dem ganz eigene Gebote gelten. „Die No-go-Area am besten nicht betreten“, hatte ich irgendwo gelesen. Wie mysteriös das klingt! Und genau dort, im Geheimnisvollen, schwer Erklärbaren, liegt für mich die Faszination der No-go-Area. Aber wem lässt sich schon vermitteln, dass Verbote und rostende Eisenbrücken einen unbestimmten Zauber ausüben? Und mehr noch: es ist wahrscheinlich, dass einer, der Rost und Grenzüberschreitungen liebt, auch die No-go-Area lieben wird. Die No-go-Area, ein Mysterienspiel? Elementar: Eisenbrücken sind elementarer |