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FremdheitHaben Sie jemals von Ausheimischen gehört? In der No-go-Area leben vor allem Ausheimische. Die No-go-Area ist gleichsam ein Reservat für Ausheimische. Ausheimische sind der Definition gemäß die nicht Einheimischen, die ewig Fremden. Es gibt, wie mir die Eingeweihten glaubwürdig versicherten, keine wirklich Einheimischen in der No-go-Area. Inländer und Insider sind einheimisch nur von außen her gesehen. Sie sind alle ausheimisch, fremd (und zugleich vertraut auf eine gewisse Art und Weise). Wenn man sie nach ihrem Ausheimisch- und Unbehaustsein fragen würde, würden sie mit dem Kopf schütteln und behaupten, sie seien Einheimische. Doch die einzig Einheimischen sind im Grunde die Eingeweihten, ihnen ist nichts fremd, weil sie es wagen, sich ganz tief auf alle Arten von innerer und äußerer Fremdheit einzulassen ... Please retain ticket. Ich halte mein Ticket fest in der Hand. Pfeile zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. „You are here!“, wiederholt wieder einmal eine Lautsprecherstimme sehr geduldig. Ich stutze ein wenig, zeige das Ticket vor. Access to all admission points, lese ich. Glück gehabt. Es ist alles ganz einfach: Plötzlich spüre ich, was es bedeutet, ein Eingeweihter zu sein. „Ich bin eingeweiht“, murmle ich und lächle. Als Eingeweihter verstehe ich jeden Pfeil, jeden Strichcode in der No-go-Area. Wie von selbst. Die filigranen Muster der Eisenbrücken und die Schwarzweißfolgen der Strichcodes erschließen sich ebenso wie die weisen Worte des No-go-Gurus und das umsichtige Handeln Ballygowans. Wenn dieses Projekt nicht der Aufklärung gewidmet wäre, würde es spätestens an dieser Stelle Gefahr laufen, sich in einen irrationalen (Selbst-)Erkenntnistrip zu verwandeln. Ausheimische sind der Definition gemäß |