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MUZIKMit Mozarts Musik fühlte ich mich in der No-go-Area am wohlsten. Auf meiner Reise stülpte ich mir häufig einen Kopfhörer über und lauschte andächtig Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll, KV 46. Mozart, liebster Mozart mein. Manchmal bevorzugte ich indessen Mozarts Kanon Gaulimauli, KV 232, lieber Gaulimauli. Damit unterschied sich mein Musikgeschmack recht deutlich von dem der Einheimischen. Denn im allgemeinen wird in der No-go-Area eine ausschließlich für die No-go-Area produzierte Form von Musik, die MUZIK gehört. Das hört sich schlimmer an, als es ist. Diese in Strichcodes notierte, elaborierte Art von MUZAK ist zwar kein Mozart, anders als die übliche MUZAK aber wirklich unaufdringlich. MUZIKMOZARTMUZAKMUZIK fällt nicht über einen her, wie die aus Kaufhäusern bekannte MUZAK, jene Geräuschkulisse, die einem in ihrer Seicht- und Lauheit höflich den Verstand raubt. Wer etwas vom Wesen der No-go-Area verstehen möchte, sollte sich mit der Strichcode-MUZAK vertraut machen. Sie führt in die Tiefen der No-go-Area und ist damit das akustische Pendant der Pfeile und visuellen Strichcodes. Nach einer Weile MUZIK-Hörens versteht man sich selber nicht mehr. Man verliert seine Gedanken und Gefühle und den Bezug zur Außenwelt. Alles wird völlig unwichtig und bedeutungslos. Falls man seine Identität nicht bereits restlos verloren hat, verliert man sie beim Anhören der MUZIK endgültig. Die MUZIK formatiert ihre Hörer um. Gängigen Vorstellungen zufolge ist eine solche Formatierung bedrohlich. Ich sage nur Nirwana!, Trance!, Suchtgefahr!, Gehirnwäsche! Doch dem Kontrollverlust in der No-go-Area kann man nur durch die bewusste Auseinandersetzung mit der MUZIK entgehen. Muzik ist, anders als die übliche Muzak, |