Ralf Stieber: Nichts oder: A Journey to the No-go-Area

Wichtig

Schreiben über die No-go-Area kann, wie unschwer erkennbar ist, bestenfalls essayistisch gemeint sein. Denn das meiste, im Wesentlich alles, was hier zur No-go-Area gesagt wird, ist eine Andeutung, ein Deutungsversuch. Hermeneutische Zirkelschlüsse sind nicht auszuschließen. Von daher ist einmal mehr davor zu warnen, die „Journey to the No-go-Area“ als Reiseführer zu verstehen. Die No-go-Area lässt sich nur selbst erfahren, ist nicht aus zweiter Hand zu begreifen. Es ist notwendig, sich mit der No-go-Area unmittelbar auseinanderzusetzen.

Umso wichtiger ist es, sich auf die Reise in die No-go-Area gut vorzubereiten. Das bedeutet, je nach angepeilter No-go-Area die entsprechende Kleidung in den Koffer oder die Satteltaschen zu packen, sich passendes Kartenmaterial zu besorgen usw. Weiterführende allgemeingültige Ratschläge können nicht gegeben werden, das wäre grob fahrlässig. In der No-go-Area muss sich jeder selbst zurechtfinden. Die Strichcodes sind da ebenso eine Hilfe wie die Pfeile: rechts, links, geradeaus, zurück. Oder manchmal auch nur im Kreis herum.

Rechts, links, vor und zurück. Immer im Kreis herum.